Der ledige Bauplatz.

Von Regina Rösch


Da hat Karl-Ottos und Hugos Vater den beiden richtig etwas eingebrockt: In seinem Testament hat er verfügt, dass Berta, die ledige Tante, bei ihnen wohnen darf, solange sie noch nicht unter die Haube gebracht wurde.

Bei einer Tante, der Seife und Arbeit ein Greul, Zigarren und Alkohol aber ihr Ein und Alles sind, kein leichtes Unterfangen.

Also wird kurzerhand eine Heiratsanzeige aufgegeben und demjenigen, der die Tante Berta heiratet, auch noch zusätzlich ein Bauplatz versprochen.

Da lassen die Interessenten nicht lange auf sich warten und geben sich bei der Brautschau die Klinke in die Hand. Das Chaos ist vorprogrammiert, bis schließlich der Aushilfspfarrer gutgläubig einen Vertrag unterschreibt, in dem er sich zur Heirat der rustikalen Berta verpflichtet.

Aber dann kommt alles anders als erwartet: Auf dem Bauplatz wird eine Ölquelle entdeckt und Berta hat auch noch sechs Richtige im Lotto.

Während Karl-Otto und Hugo alles versuchen, den Heiratsvertrag rückgängig zu machen und an das Geld zu kommen, läuft Berta zur Hochform auf. Sie präsentiert den verdutzten Verwandten einen eigenen Heiratskandidaten. Und während alle anderen in die Röhre schauen, gibt es für Berta ein Happy End.

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