Katzenjammer.

Von Bernd Gombold


Die junge Bäuerin Brigitte bewirtschaftet nach dem Tod ihrer Eltern zusammen mit ihrem Opa und dem Knecht Done den Marienhof, der kurz vor dem finanziellen Aus steht und daher verkauft werden muss.

In ihrer Großmut hat sie auch noch den gutmütigen Lebenskünstler Friedbert aufgenommen, dem vom Opa, vom Knecht Done und vom Nachbarn Alois immer wieder heftige Streiche gespielt werden.

Nachdem die Verkaufsanzeige für den Bauernhof veröffentlicht wurde, lassen die Kaufinteressenten nicht lange auf sich warten.

Da ist zunächst die überdrehte Henneliese, die sich mit der 17-jährigen Charlotte ankündigt. Die Männer auf dem Hof freuen sich schon auf einen hübschen Teenager, nicht ahnend, dass es sich bei Charlotte um eine alte Katze handelt.

Und dann sind da noch zwei alte Damen, die den Bauernhof für ihren Neffen Peter kaufen wollen. Als der schließlich auf dem Hof eintrifft, hofft Brigitte, dass er der zukünftige Bauer sein wird und verliebt sich Hals über Kopf in den jungen Mann. Aber wie groß ist die Enttäuschung als sie erfährt, dass er ein angehender Priester ist.

Nach einigen Irrungen und Wirrungen klärt sich alles zum Guten auf: Peter hat seine Priesterausbildung schon längst abgebrochen und statt dessen die letzten Jahre Landwirtschaft studiert.

Er kann seine beiden Tanten überreden, den Marienhof trotzdem für ihn zu kaufen. Und Brigitte kann ihren Peter glücklich in die Arme schließen, hat sie doch jetzt einen Mann und der Hof wieder einen Bauern.

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